Das ernestinische Wittenberg - Universität und Stadt (1486-1547)

Öffentlicher Abendvortrag

Die Stiftung LEUCOREA und das Forschungsprojekt Ernestinisches Wittenberg laden im Rahmen ihrer Vortragsreihe zum Thema ›500 Jahre Wittenberger Universitätsreform‹:

Mehr als bloße Zustimmung – Der Theologieprofessor Friedrich Balduin im Gespräch mit seinen Kollegen

Referent: Tilman Pfuch

Zeit: 29.05.2018, 19:30

Ort: Auditorium Maximum der Leucorea (Collegienstraße 62)

Die Stiftung LEUCOREA lädt im Rahmen ihrer Reihe zum Thema ›500 Jahre Wittenberger Universitätsreform‹ zu einem Vortrag von Tilman Pfuch ein, der der weniger beachteten Wittenberger Theologengeneration Anfang des 17. Jahrhunderts gewidmet ist. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Spricht man von Theologen aus Wittenberg, dann sind meist die Vertreter der Reformationszeit im Blick. Luther, Melanchthon, auch ihre Kollegen werden ausführlich traktiert. Etwas spärlicher schon ist die Menge der Literatur, wenn ihre Schüler betrachtet werden. Dagegen werden die Theologen aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts kaum beachtet, zu den wenigsten von ihnen liegen wissenschaftliche Publikationen vor. Die Gründe hierfür sind vielfältig, nicht zuletzt aber spielt eine Rolle, dass das Wirken dieser Personen lange Zeit als dogmatisch erstarrt und lebensfern wahrgenommen wurde.

Gerade Friedrich Balduin zeigt sich allerdings bei näherer Betrachtung von einer überraschend kirchenpraktischen Seite. Nicht nur intensive exegetischer Arbeit steht im Fokus seines Wirkens, auch ist die Tätigkeit als Universitätsprofessor eng mit verschiedensten kirchlichen Aufgaben verzahnt. Die Betreuung und Begleitung von Studenten steht dabei im Mittelpunkt seines langjährigen Wirkens in Wittenberg.

In seiner Betonung gründlicher Schriftauslegung als Grundlage für alle weitere theologische Arbeit zeigt sich Balduin von der Methodik Melanchthons, wie dieser sie zuerst in seiner Antrittsvorlesung von 1518 formulierte, beeinflusst. Zugleich entwickelten Balduin und seine Kollegen dessen Impulse vielfältig fort und trugen zur Professionalisierung des Theologiestudiums bei, indem sie auf Impulse und Herausforderungen ihrer Zeit reagierten.

Die enge Bindung der Arbeit Balduins und seiner Kollegen an die Fragestellungen der Menschen ihrer eigenen Umwelt zeigt sich auch, wenn Debatten innerhalb der Fakultät zu theologischen Fragestellungen betrachtet werden. Keineswegs sind sie Dokumente des lebensfernen Streitens, sondern strahlen Interesse an alltäglichen Problemen und theologisch relevanten Fragestellungen aus. Statt sich auf starre Formeln oder allgemeine Grundsätze zurückzuziehen, setzten sich die Wittenberger von Fall zu Fall damit auseinander, welches die beste Lösung für Betroffene eines Problems sein konnte. In ihrer Weise etablierten sie damit untereinander eine spezifische Form von Debattenkultur.

Der Vortrag wird auf Grundlage bisher nicht erschlossener Quellen untersuchen, wie divers und meinungsvielfältig Balduin und seine Kollegen trotz vermeintlich klarer dogmatischer Richtlinien zu Lösungsfindungen kommen konnten.

Der Referent, Diplomtheologe Tilman Pfuch, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt Ernestinisches Wittenberg.

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Öffentlicher Abendvortrag

Die Stiftung LEUCOREA und das Forschungsprojekt Ernestinisches Wittenberg laden im Rahmen ihrer Vortragsreihe zum Thema ›500 Jahre Wittenberger Universitätsreform‹:

»Körper und Seele – Anatomie und Physiologie in der Sicht Melanchthons«

Referentin: Dr. Marianne Schröter

Zeit: 24.04.2018, 19:30

Ort: Auditorium Maximum der Leucorea (Collegienstraße 62)

Von Philipp Melanchthon, der neben seinem eigentlichen Fach, der griechischen Philologie, auch im Bereich zahlreicher anderer Disziplinen publizierte, sind uns zwei große Lehrbücher und 22 Reden zu medizinisch-anthropologischen Fragen überliefert. Die thematische Spannweite ist breit und reicht von humanistisch inspirierten Lobreden auf die Medizin als Wissenschaft, über konkrete Fragen obrigkeitlicher Gesundheitsfürsorge und -praxis, Positionierungen im Methodenstreit seiner Zeit bis hin zu medizinhistorischen oder anatomisch-physiologischen Spezialstudien.

Grundsätzlich steht das Beschäftigungsfeld der Medizin für ihn dabei unter einer theologischen Prämisse. Es geht Melanchthon um die Herausstellung der Verantwortung der Menschen für Leib und Seele als Schöpfungsgabe Gottes: »Obwohl unser Körper eine aus Lehm geformte Masse ist, ist er dennoch zu dem Zweck geschaffen, in alle Ewigkeit Wohnstätte und Tempel Gottes sowie Beweismittel für Gottes wunderbarste Taten zu sein.« – heißt es in der »Rede über die medizinische Kunst« von 1555. Sein medizinisches Hauptwerk, der »Kommentar über die Seele« (Erstfassung 1540) stellt eine kritische Abhandlung in zwei Teilen dar. Während der zweite Teil in antik-aristotelischer Tradition die Seelenvermögen des Menschen vorstellt, findet sich in der ersten Buchhälfte – und das ist wohl das eigentlich medizinhistorisch Revolutionäre dieses Entwurfs – eine entschlossene Hinwendung zu anatomisch-physiologischen Beschreibungen und Methoden. Dabei plädiert er in Aufnahme der Argumentationen des flämischen Anatomen und Chirurgen Andreas Vesal, Leibarzt Kaiser Karls V., auch für die Forderung des ›Selbst-Sehens‹, der Autopsie des menschlichen Körpers.

Der Vortrag will in diese spannenden medizin- und wissenschaftsgeschichtlichen Fragen einführen und konkrete physiologische und psychologische Theorien aus der Feder Melanchthons vorstellen. So wird deutlich, dass die Leucorea auch auf dem Feld der Medizin auf eine bedeutende Geschichte verweisen kann. Philipp Melanchthon steht hier als wesentlicher Initiator und Impulsgeber.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, zu der herzlich eingeladen wird, ist frei.

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Öffentlicher Abendvortrag

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Wittenberg und die Stiftung LEUCOREA laden zum öffentlichen Abendvortrag ein:

"Luther und die Juden"

Referentin: Frau Prof. Dorothea Wendebourg

Zeit: 19.4.2018, 19:30

Ort: Stadtpfarrkirche Wittenberg.

Professor Wendebourg hat sich immer wieder mit Luthers Haltung gegenüber den Juden auseinandergesetzt. Sie wird frühe Schriften des Reformators, in denen er ein friedliches und faires Zusammenleben von Juden und Christen  forderte, ebenso beleuchten wie die antijudaistischen Texte seiner späteren Jahre, auf die sich dann auch die Nationalsozialisten beriefen, um ihren Antisemitismus zu rechtfertigen.

Im Vortrag wird es auch um die Gründe für die Entwicklung Luthers zu einem Judenhasser gehen. Luther beschäftigte sich als Professor an der Wittenberger Leucorea intensiv mit dem Alten Testament, das er, wie es schon das Neue Testament tut, als Ankündigung des Erlösers, also Jesu Christi, verstand.  Dabei  war er,  wie seine christlichen Vorfahren und Zeitgenossen, der Meinung, dass auch die Juden zu dieser „Einsicht“ einer christologischen Perspektive kommen müssten, würden sie sich nur unvoreingenommen mit dem Alten Testament auseinandersetzen, das dieselben Texte wie die hebräische Bibel, der Tanach, enthält.
„Luther konnte nicht verstehen – wie übrigens seit der alten Kirche, seit Augustin, das Gros der Theologen – sie alle konnten nicht verstehen, warum die Juden, die das auf Jesus Christus hindeutende Buch doch besitzen, sich trotzdem nicht zu Christus bekehren,“ so Professor Wendebourg im Oktober 2016 in einem Interview im Deutschlandfunk.

Der Vortrag ist der erste einer vierteiligen Reihe, die in diesem Jahr zu einer wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Themenkomplex beitragen soll. Anlass sind die im vergangenen Jahr teilweise sehr emotional geführten Diskussionen und die damals erhobene Forderung, das mittelalterliche, antijudaistische Relief von der Südfassade der Stadtkirche abzunehmen. Dieser „Stein des Anstoßes“ ist seit 1988 Teil des Mahnmals, das auf den nationalsozialistischen Völkermord als Tiefpunkt deutscher Judenfeindlichkeit hinweist. Die im Spätmittelalter geläufige drastische Darstellung von Juden zusammen mit einer Sau, einem für Juden unreinen Tier, kann nur in ihren baulichen, künstlerischen und (kultur-)historischen Zusammenhängen verstanden werden.

Es spricht die renommierte Kirchen- und Reformationshistorikerin Dorothea Wendebourg, bis 2017 Professorin an der Humboldt-Universität Berlin, zum Thema „Luther und die Juden“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Wittenberg-Forschungen Band 4

Der vierte Band der Wittenberg-Forschungen ist im Michael Imhof Verlag erschienen und im Handel erhältlich. Der Band befasst sich mit der Raumnahme der Leucorea in Wittenberg. Neben den universitären Kollegien, Bursen und Hospitälern mit ihrer Baulichkeit und ihrem studentischen Leben, werden die privaten Studentenherbergen, die Professorenhäuser und die Nutzung des Schlosses durch die Universität thematisiert.

Das ernestinische Wittenberg Bd. 4: Die Leucorea und ihre Räume, im Auftrag der Stiftung LEUCOREA herausgegeben von Heiner Lück, Enno Bünz, Leonhard Helten, Armin Kohnle, Dorothée Sack und Hans-Georg Stephan (Wittenberg-Forschungen 4), Petersberg 2017. ISBN: 978-3-7319-0630-8

Inhaltsangabe

Im Mittelpunkt des vierten Bandes der Wittenberg-Forschungen steht die 1502 gegründete Wittenberger Universität, die Leucorea. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den „Räumen“, die die Universität und ihre Angehörigen in der Stadt nutzten, für Lehrveranstaltungen, feierliche Akte, zum Wohnen, als Bestattungsorte und Gedenkstätten. Das universitäre Leben spielte sich in eigens für die Bedürfnisse der Leucorea erbauten Kollegien, aber auch in Privathäusern, der Stadtpfarrkirche und Räumen im Schloss ab. Der akademische Alltag, die höfische Erziehung und Ausbildung sowie die universitäre Fest- und Gedächtniskultur ergriffen nahezu die ganze Stadt.

Das an der Stiftung LEUCOREA beheimatete Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg. Universität und Stadt (1486-1547)“ versteht sich auch als ein wissenschaftlicher Beitrag zum Reformationsjubiläum (1517) wie auch zum Jahrestag der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg (1817). Beide Jubiläen umspannen auf eigene Weise die Geschichte der Leucorea, die sowohl im 16. als auch im 17. Jahrhundert eine weit über die Landesgrenzen hinausreichende europäische Bedeutung erlangte.

Enthaltene Beiträge

Thomas Lang und Anke Neugebauer: Die Leucorea, Wittenberg und das Reich: eine Universitätsgründung und ihr kulturelles, personelles und politisches Umfeld 11-52

Ulrike Ludwig: Die Verortung der Universität im städtischen Raum 53-56

Ulrike Ludwig: Das Collegium Fridericianum als akademisches Zentrum der Leucorea. Bau, Nutzung und Alltag 57-90

Elgin von Gaisberg: Die Rekonstruktion des Collegium Fridericianum anhand historischer Pläne und Schriftquellen 91-158

Ulrike Ludwig: Die Juristen Schuell. Das Collegium Iuridicum als Fakultätshaus der Juristen. Bau und Nutzung 159-170

Insa Christiane Hennen: Der Umbau des Closters zum Augusteum. Repräsentation und Gedenken unter den Kurfürsten Johann Friedrich und August 171-202

Isabelle Nispel: Die Bau- und Nutzungsgeschichte des Collegium Augusteum 203 -284

Isabelle Nispel: Das Collegium Augusteum im Kontext der Universitäten im Heiligen Römischen Reich im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit 285-314

Ulrike Ludwig: Die Bursen als studentische Wohnhäuser 315-322

Ulrike Ludwig: Die Universitätshospitäler als medizinische und soziale Einrichtungen 323-330

Ulrike Ludwig: Zur Nutzung kirchlicher und städtischer Gebäude in Wittenberg durch die Universität 331-338

Thomas Lang und Anke Neugebauer: Zur universitären Nutzung des Schlosses und der Schlosskirche in ernestinischer Zeit 339-416

Cornelia Neustadt: Adlig, fromm und gebildet – Das Epitaph für Hans Abraham von Bernstein in der Wittenberger Stadtpfarrkirche 417-426

Insa Christiane Hennen: Gelehrtenwohnungen und Studentenbuden in Wittenberg. Ein Schlaglicht auf das Jahr 1520 427-444

Insa Christiane Hennen: Häuserliste »Universität« 445-468

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Öffentlicher Abendvortrag

Die Stiftung LEUCOREA und das Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg“ laden ein zum öffentlichen Abendvortrag:

„Erhitzte Damen“

Dr. Ralf Kluttig-Altmann

Ort: Audimax der Stiftung LEUCOREA

Zeit: 12. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Auf Ausgrabungen in Wittenberg werden immer wieder viele Ofenkacheln geborgen. Auf den Reliefs von Kacheln des 16. Jahrhunderts ist bei den weiblichen Motiven eine deutliche Veränderung gegenüber der Gotik zu beobachten. Die dargestellten Frauen stammen jetzt nicht nur öfter aus einem anderen, nicht mehr religiösen sondern weltlichen oder mythologischen Themenkreis, sondern weisen häufig eine erotische Freizügigkeit in der Darstellung auf, die durch den thematischen Kontext zunächst nicht begründet scheint.

Im Vortrag soll den dafür verantwortlichen Ursachen nachgegangen werden, besonders den künstlerischen Vorlagen in Grafik und Malerei. Neben der für das 16. Jahrhundert wichtigen, oft derben Genremalerei ist das vorrangig die in Wittenberg so produktive, für ihre weiblichen Aktgemälde berühmte Cranachwerkstatt. Auch zeitgenössische Entwicklungen der Kleidermode als Ausdrucksmöglichkeiten der Frau werden kurz gestreift. Ebenso wird die Lebenssituation von Frauen, welche im Zusammenhang mit der Reformation großen Veränderungen unterworfen war, vorrangig am Beispiel Wittenbergs in den Blick genommen. Entsprach die Lebenswirklichkeit, besondern im Ausleben von Sexualität, in irgend einer Weise den zunehmend freizügigeren Darstellungen des weiblichen Geschlechts in der Kunst resp. auf Reliefkacheln?

Der Leipziger Archäologe Dr. Ralf Kluttig–Altmann, aktuell Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, hat viele Jahre zur Forschungsgruppe des Projektes „Ernestinisches Wittenberg“ gehört und in dieser Funktion die Grabungsbefunde der Wittenberger Altstadt systematisch erfasst und erschlossen.

Der Eintritt zum letzten öffentlichen Abendvortrag in der LEUCOREA–Vortragsreihe im Jubiläumsjahr ist frei!

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Öffentlicher Abendvortrag

Die Stiftung LEUCOREA und das Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg“ laden ein zum öffentlichen Abendvortrag:

„...als hätte man allein alle Weißheit mit Leffeln gegessen und verschlucket.“ - Wittenberger Autorität zwischen Priestertum aller Getauften und hoher Amtstheologie.

Tilman Pfuch

Ort: Audimax der Stiftung LEUCOREA

Zeit: 28. November 2017, 19.30 Uhr

Tilman Pfuch, Theologe und Mitarbeiter des Forschungsprojekts Ernestinisches Wittenberg, wird über das zwiespältige Amtsverständnis der lutherischen Kirche im nachreformatorischen Jahrhundert sprechen.

Die Frage nach dem Priesteramt ist noch immer umstritten in der ökumenischen Debatte zwischen lutherischer und römisch-katholischer Kirche. Sie ist auch einer der Differenzpunkte, die einer gemeinsamen Abendmahlsfeier im Weg stehen. Dabei ist die theologische Wertung des Amtes in der lutherischen Kirche selbst ambivalenten Tendenzen unterworfen. Bis in moderne theologische Debatten stehen sich Ansätze, die eine Reduktion auf funktionale Aspekte im Blick haben, anderen gegenüber, welche das Amt als von Gott gestiftete, der Gemeinde gegenüberstehende Heilsordnung einordnen. Diese Unentschiedenheit zeigt sich seit den Anfängen der reformatorischen Bewegung: Während Luther in seinen Frühschriften die Ausübung gemeindeleitender Aufgaben als wählbaren, schlicht notwendigen Dienst einordnen konnte, führten ihn spätere Auseinandersetzungen dazu, für das Predigtamt eine besondere geistliche Würde zu fordern. Folgerichtig bildeten sich im Bereich der Lutherischen Kirchen schnell Hierarchien aus, die die Vorrangstellung der theologisch gebildeten Lehrer zementierten.

Tilman Pfuch geht der Frage nach, wie die Angehörigen der Wittenberger Theologischen Fakultät als Vertreter der theologischen Führungsschicht sich in der zweiten Hälfte des 16. und im beginnenden 17. Jahrhundert mit diesen widerstreitenden Vorstellungen auseinandersetzten und welche Strategien sie ausübten, um diese zu begründen. Dazu wird bisher nicht untersuchtes Quellenmaterial in den Blick genommen, in welchem sich die Theologische Fakultät gutachterlich zu kirchenleitenden Fragestellungen äußert, sowie ein durchgehender Bezug zu Luther und den Gegebenheiten in Wittenberg gegeben.

Zu dem Vortrag wird herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Buchvorstellung

Die Stiftung LEUCOREA und die Evangelische Stadtkirchengemeinde Wittenberg laden ein zur Buchvorstellung

"Das ernestinische Wittenberg: Die Leucorea und ihre Räume"

Ort: Audimax der Stiftung LEUCOREA

Zeit: 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Zur Vorstellung des 4. Bandes der Wittenberg-Forschungen lädt die Stiftung LEUCOREA am 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr ins Audimax des Fridericianums ein.
Der Band „Das ernestinische Wittenberg: Die Leucorea und ihre Räume“ erscheint in Kürze im Michael Imhof Verlag. Er beinhaltet neueste Ergebnisse des Forschungsprojektes „Ernestinisches Wittenberg“ zur Leucorea und den Räumlichkeiten, die die 1502 gegründete Hochschule in der Stadt nutzte. Dazu gehörten das Fridericianum, das Augusteum, das Schloss und die Schlosskirche, die Stadtpfarrkirche, aber auch Privathäuser. In insgesamt 15 Beiträgen werden die Gebäude, in denen Lehrveranstaltungen, akademische Akte und Feiern stattfanden, ebenso beleuchtet wie jene, in denen Universitätsangehörige wohnten, gesund gepflegt oder bestattet wurden. „Die Universität nimmt die ganze Stadt in Beschlag“, konstatierte ein Reisender, der 1521 Wittenberg besuchte.

Im Rahmen der Veranstaltung, die der Journalist und Autor Günter Kowa moderiert, kommen verschiedene Autoren des Bandes zu Wort, Historiker, Kunsthistoriker und Bauforscher, so dass die unterschiedlichen Perspektiven auf die Räume der Leucorea deutlich werden dürften. Die Multidisziplinarität der Forschungsgruppe spiegelt sich auch im Erscheinungsbild der Reihe, für das der Buchgestalter Helmut Völter verantwortlich ist, der ebenfalls anwesend sein wird.

Der Eintritt ist frei, im Anschluss findet ein kleiner Umtrunk statt.

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Öffentlicher Abendvortrag

Die Stiftung LEUCOREA und die Evangelische Stadtkirchengemeinde Wittenberg laden ein zum Vortrag

"Der Cranch’sche Reformationsaltar: Bildprogramm, Datierung und Entstehungskontext"

Dr. Insa Christiane Hennen

Ort: Stadtkirche "St. Marien" Wittenberg

Zeit: 12.09.2017 um 19:30 Uhr

Der Reformationsaltar ist das Prinzipalstück der Wittenberger Stadtpfarrkirche. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der im 16. Jahrhundert vorgenommenen Neugestaltung des Inneren der Kirche, die heute zu Recht auch als „Cranachs Kirche“ bezeichnet wird. Das Retabel, das 2014/15 restauriert werden konnte, entstand im Kontext des Schmalkaldischen Krieges. Nachdem Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen die Schlacht bei Mühlberg verloren hatte und in Gefangenschaft geraten war, als die Truppen Kaiser Karls V. Wittenberg belagerten, standen die Errungenschaften der Reformation auf dem Spiel und auch die Wittenberger Universität war in ihrer Existenz bedroht.
Insbesondere Rechnungen aus dem Pfarrarchiv und aus dem Wittenberger Ratsarchiv lassen Rückschlüsse auf die Auftraggeber und ihre Beweggründe zu wie auch auf die Strategien, die die Cranachs zur Etablierung ihrer „Marke“ verfolgten. Der Vortrag stellt neue Forschungsergebnisse des Projektes „Ernestinisches Wittenberg“ vor.

Der Eintritt ist frei, jedoch wird um eine Kollekte zugunsten restauratorischer Projekte der Stadtkirchengemeinde gebeten.

 

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Öffentlicher Abendvortrag

Die Stiftung LEUCOREA und das Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg“ laden ein zum Vortrag:

»… die evangelische Kirche bescheidentlich vertheydigen« – Das Reformationsjubiläum 1717 an den Universitäten Wittenberg und Halle

Dr. Marianne Schröter

Ort: Katharinensaal, Jüdenstraße 35

Zeit: 27. Juni 2017, 19.30 Uhr

Gegenwärtig erleben wir eine kontrovers geführte Auseinandersetzung um die Gestaltung und inhaltliche Ausrichtung der 500-Jahr-Feier der Reformation. Zwischen Vertretern der Kirche, der Kulturpolitik, des Tourismuswesens oder der Wissenschaft geht es im und außerhalb des Feuilleton um Fragen wie »Wie viele Events verträgt das Reformationsjubiläum?« und »Sind die Schlagwörter ›Reformation‹ oder ›Protestantismus‹ eigentlich heute noch lebendig vermittelbar?«.


Interessant ist, dass solche Diskussionen zum Verständnis und zur Gegenwartsbedeutung des reformatorischen Aufbruchs nicht neu sind, sondern die Reihe der Jubiläen von Beginn an begleiten. Deutlich wird dies besonders an den großen Säkularfeiern. Auch die Jahre 1617, 1717, 1817 und 1917 waren durch ähnlich gelagerte Kontroversen und Deutungsversuche bestimmt, natürlich vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeit und ihrer Denkvoraussetzungen sowie ihren politisch-theologisch-kulturellen Dispositionen. Stand das Reformationsgedenken vor 100 Jahren – im letzten Jahr des 1. Weltkrieges – vorrangig im Zeichen einer Selbstbestimmung »zwischen Kriegstheologie und Krisentheologie« (Christian Albrecht), lag weitere 100 Jahre zuvor, im Jahr 1817, der Fokus auf Themen wie ›Nation‹, ›Einheit‹ und ›Kirchenunion‹. Blickt man auf die allererste Säkularfeier im Jahr 1617 ist das Bild wiederum ein anderes. Kurz vor Ausbruch des 30-jährigen Krieges, der im Namen der einen Wahrheit erbittert zwischen den christlichen Konfessionen geführt wurde, herrschte ein scharfer und polemischer Ton. Martin Luther als Protagonist der reformatorischen Bewegung wurde wahlweise von katholischer Seite als »Vater aller Ketzer« (Robert Bellarmin) oder von der lutherischen Gegenseite als »heiliger Wundermann« (Matthias Hoeë von Hoeënegg) bezeichnet.

In dem Vortrag soll das dazwischenliegende Jubiläum von 1717 in den Blick genommen werden. In dieser Zeit vor 300 Jahren konkurrieren in Kirche, Theologie und Gesellschaft mit der sog. Lutherischen Orthodoxie, dem Pietismus und der Frühaufklärung unterschiedliche Deutungsmodelle des Protestantismus. Jede Richtung sah sich als Fortsetzung der Reformation und reklamierte ein entsprechendes Luther-Bild. Gleichzeitig konzentrierten sich diese Lager an bestimmten Orten. So stand Wittenberg und seine Leucorea für die streng Lutherischen, Halle und die dort wenige Jahre zuvor gegründete Universität für die beiden Reformbewegungen. Eine Vereinigung der Wittenberger und der Halleschen Universität, wie sie dann 1817 erfolgte, lag seinerzeit außerhalb aller denkbaren Möglichkeiten. Die Ausführungen wollen einen vergleichenden Blick auf die jeweiligen Programme, obrigkeitlichen Verordnungen, akademischen Festakte und anderen Aktivitäten in dieser so bewegten Zeit versuchen.

Zu dem Vortrag wird herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Sommerschule 2017

Die Stiftung Leucorea-Wittenberg richtet in Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt Ernestinisches Wittenberg und der Stiftung für Deutsche Sprache und Kultur eine Sommerschule mit den Prime-Gymnasien der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg (CJD Christophorusschule Droyßig, Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium Schönebeck (Elbe)) aus.

Vom 29. bis 24. Mai 2017 erhalten die Schüler einen Einblick in das historische Wittenberg und die Arbeit in verschiedenen historischen Disziplinen. Hier im Foto die Schüler bei der Bauforschung in der Sommerschule 2013.

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Replik auf Monika Lückes Werkstattbericht

Eine ausführliche Replik auf die Monika Lückes Werstattbericht im Jahrbuch der Historischen Kommission Sachsen Anhalts 2017 wird im folgenden Jahrbuch 2018 erscheinen und hier entsprechend verlinkt werden.

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Neuerscheinung

Der Journalist und Kunsthistoriker Dr. Günter Kowa hat gemeinsam mit dem Fotographen Henning Kreitel eine lesenswerte Bildreise zu den Orten der Reformation verfasst. Kowa hat dafür den aktuellen Forschungsstand anschaulich zusammengefasst und neben bekannten, auch bisher zu Unrecht unbeachtete Orte erkundet, während Kreitel immer wieder eindrucksvolle und ungewöhnliche Blickwinkel auf die Schauplätze findet und festhält.

Während der Recherche zum Band hat Kowa intensiven Kontakt auch mit den Projektmitarbeitern aufgenommen und einzelne Ergebnisse spannend und anschaulich verarbeitet. Wir bedanken uns bei ihm für die anregende Zusammenarbeit.

Der Band wird im Mitteldeutschen Verlag vertrieben. (Link zur Verlagsseite)

 

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Neuerscheinung:

Der neue Tagungsband des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) befasst sich schwerpunktmäßig mit Wittenberg und Torgau. Mehrere Mitarbeiter und Professoren des Forschungsprojektes Ernestinisches Wittenberg haben in diesem Band auch aktuelle Ergebnisse des Projektes publiziert.

Lutherstadt Wittenberg, Torgau und der Hausbau im 16. Jahrhundert. Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung e.V. in der Lutherstadt Wittenberg vom 9.-13. Oktober 2011 in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Hans-Georg Stephan, und der Stiftung Leucorea. Bd 62, Marburg 2015 ( S. 481, Abb., 17 x 24 cm, Hardcover)
ISBN 978-3-89445-517-0632, (€ 30,-)

Inhaltsverzeichnis (Pdf)

 

Der wissenschaftliche Begleitband zur Austellung: "Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation in Mitteldeutschland" (Rezension zum Katalogband) ist in der Reihe Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde (Nr. 50) des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) erschienen.

Bünz, Enno/Kühne, Hartmut (Hgg.): Alltag und Frömmigkeit am Vorabend der Reformation in Mitteldeutschland Wissenschaftlicher Begleitband zur Ausstellung „Umsonst ist der Tod“ (Schriften zur sächsischen Geschichte und Volkskunde 50), Leipzig 2015
Verlag: Leipziger Universitätsverlag GmbH 843 Seiten und 31 Farbtafeln, Hardcover, 98,00 € ISSN: 1439-782X; ISBN: 978-3-86583-924-4

Der Band bietet einen weiten Einblick in das breite Spektrum der Frömmigkeit vor Martin Luther und enthält auch Beiträge von Mitarbeitern des Forschungsprojekts zu den geistlichen Institutionen und Bruderschaften Wittenbergs sowie zur kurfürstlichen Reliquiensammlung und der Wittenberger Schlosskirche.

Inhaltsverzeichnis (Pdf)

 

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Neuerscheinungen

Wittenberg-Forschungen Band 3

Der dritte Band der Wittenberg-Forschungen ist im Michael Imhof Verlag erschienen. Der Band befasst sich anlässlich des Cranach-Jahres mit der Malerfamilie und ihren z. T. verwischten Spuren in Wittenberg. Eine Präsentation des Bandes ist am 07. Juli 2015 um 19:30 in der Stadtkirche im Anschluss an einen Vortrag geplant.

Das ernestinische Wittenberg: Spuren Cranachs in Schloss und Stadt (Wittenberg-Forschungen 3),  im Auftrag der Stiftung LEUCOREA herausgegeben von Heiner Lück, Enno Bünz, Leonhard Helten, Armin Kohnle, Dorothée Sack und Hans-Georg Stephan, Petersberg, Imhof-Verlag 2015.  Abmessungen: 21,5 x 28 cm, 460 Seiten, 183 Farb- und 31 S/W-  Abbildungen, Broschur. ISBN 978-3-7319-0195-2. Euro (D) 39,95, Euro (A) 41,10, CHF 45,90

Inhaltsangabe

Lucas Cranach der Ältere und der Jüngere prägten zwischen 1505 und 1586 als für den Hof wie auch für den Rat und für auswärtige Auftraggeber tätige Maler, als Unternehmer, Immobilienbesitzer und Ratsleute das öffentliche Leben in Wittenberg. So vielfältig ihr Tun, so umfangreich ist das Quellenmaterial, welches hier in großen Teilen erstmals publiziert wird. Aber auch archäologische Zeugnisse künden vom Wohlstand der Künstlerdynastie, die sich mit den führenden Familien Wittenbergs durch Heirat verband und ein weitläufiges humanistisches Netzwerk unterhielt. In der Zusammenschau der Quellen wird deutlich, dass der einzigartige Aufstieg und die Geschäftstüchtigkeit der Cranachs bisweilen zu Lasten Dritter ging, wie das Beispiel des Formschneiders Symphorian Reinhart zeigt.

Enthaltene Aufsätze:

Anke Neugebauer/Thomas Lang: Cranach im Schloss: Das Wirken und die Werke Lucas Cranachs d. Ä. und seiner Werkstatt in Schloss und Schlosskirche Wittenberg - 11

Thomas Lang: Simprecht Reinhart: Formschneider, Maler, Drucker, Bettmeister - Spuren eines Lebens im Schatten von Lucas Cranach d. Ä. - 93

Thomas Lang/Anke Neugebauer: Kommentierter Quellenanhang - 139

Mario Titze: Bemalte Holzbalkendecke aus der Cranachwerkstatt im Schloss Pretzsch an der Elbe - 295

Alexander Krünes: Der Hauptaltar in der St. Johanniskirche in Neustadt an der Orla als frühe Werkstatt-Arbeit Lucas Cranach des Älteren - Kauf und Finanzierung dargestellt nach archivalischen Quellen - 301

Insa Christiane Hennen: "Cranach 3D": Häuser der Familie Cranach in Wittenberg und das Bild der Stadt - 313

Ralf Kluttig-Altmann: Archäologische Funde von Grundstücken der Familie Cranach in Wittenberg - 363

Insa Christiane Hennen: Die Ausstattung der Wittenberg Stadtpfarrkirche und der Cranach'sche Reformationsaltar - 401

 

Das Schloss des Kurfürsten und der Beginn der frühneuzeitlichen Stadtbefestigung von Wittenberg

Ein neuer Sonderband der Schriftenreihe "Archäologie in Sachsen-Anhalt" ist unlängst erschienen. Er befasst sich Schwerpunktmäßig mit den Grabungen im Wittenberger Vorschloss, bietet aber auch eine Übersicht zu aktuelleren Grabungsergebnissen in Wittenberg. Weitere Beiträge beiten umfangreichere Forschungsberichte mit zahlreichen neuen Ergebnissen zur Errichtung der Wittenberger Stadtbefestigung im 16. Jahrhundert, zur Aussagekraft von Schriftquellen über die Nutzung und Ausstattung des Schlosses, sowie über die Bauten des Vorschlosses. Mehrere Mitarbeiter des Projektes haben dafür ihre Forschungsergebnisse in diesen Band eingebracht.

L. Helten/A. Hille: Archäologie in Wittenberg I. Das Schloss des Kurfüsten und der Beginn der frühneuzeitlchen Stadtbefestigung von Wittenberg (Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderband 22), Halle [Saale] 2014.

Link zur Präsentation auf den Seiten des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (Link)

In der Schriftenreihe der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt ist der Aufsatzband zur Tagung Buch und Reformation vom 6./7. Mai 2011 unter dem Titel: "Beiträge zur Buch- und Bibliotheks­geschichte Mitteldeutschlands im 16. Jahrhundert" erschienen.

Dieser Band befasst sich mit verschiedenen Aspekten des Themenbereiches Buch und Reformation. Einführende Beiträge berichten vom Buchbesitz der Geistlichkeit im Spätmittelalter, der Mitteldeutschen Pfarrer und Kirchenbibliotheken im 16. Jahrhundert. Spezialbeiträge widmen sich der Buchzensur, der Neubewertung von Luthers "Hauptschriften", Georg Spalatins, Philipp Melanchthons und Caspar Borners Bibliothek, Georg Rörers Tätigkeit als Multiplikator von Luthers Schriften oder der Frühgeschichte der Wittenberger Schlossbibliothek. Auch an diesem Band haben Professoren und Mitarbeiter des Forschungsprojektes mitgewirkt.

Link zur Präsentation der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig (Link)


Wittenberg-Forschungen Band 2:

Der zweite Band der Wittenberg-Forschungen (ein Text- und ein Bildband) ist im Michael Imhof Verlag erschienen, erste Exemplare sind auf der Leipziger Buchmesse vom 14. bis 17. März 2013 am Stand des Verlages (Halle 5, Stand C 110) einsehbar.

Genaueres unter den Publikationen

Pdf mit der Rezension von Günter Kowa in der Mitteldeutschen Zeitung vom 19.03.2013.

 

Fund des Monats November stammt aus Wittenberg

Eine tönerne Trompete aus einer Grabung in der Wittenberger Collegienstr. 90/91 ist der Fund des Monats in Sachsen-Anhalt. Ralf Kluttig-Altmann vom Projekt Ernestinisches Wittenberg beschreibt und erklärt diesen Funden auf der Internetseite des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie:  Artikel